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Wissenskompetenz

Unser Wissens-Service für Sie

Unter aev-Wissen versorgen wir Sie in Zukunft mit wichtigen Informationen, Anregungen und Tipps zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Seminare und Veranstaltungen
  • Informationen rund um die GOÄ
  • Praxisorganisation, Finanzierung und Management

Die Beiträge

  • Finanzierung und Management

    Finanzierung und Management

    Zahlungsmoral und teure Kreditlinien

    In vielen Praxen gibt es genug Arbeit. Vollauslastung, davon träumt jeder Unternehmer. Aber ist das der Garant für ausreichend Geld auf dem Konto, um Mieten, Personal und Kreditraten zu bezahlen? Bleibt unterm Strich genügend übrig für eine angemessene „Geschäftsführervergütung“?

    Die in den letzten Jahren zu beobachtende Verschlechterung der Zahlungsmoral bedeutet  für Sie eine zunehmende Verzögerung der Eingänge von Honorareinnahmen - bei gleichbleibenden Fixkosten. Im Klartext: Es entsteht eine finanzielle Unterdeckung.

    Bei einem angenommenen Patientenzahlungsziel von acht Tagen gehen 74 Prozent der Umsätze eines Monats im selben Monat auf dem Konto ein; 26 Prozent werden im Folgemonat bezahlt. Bei einem Patientenzahlungsziel von 28 Tagen hingegen gehen im laufenden Monat nur noch 8 Prozent des Umsatzes ein. 92 Prozent des Umsatzes müssen somit vorfinanziert werden. Um die Liquidität der Praxis bei Erweiterungsinvestitionen weiterhin aufrecht zu erhalten, haben wir kostengünstige Alternativen zu Kontokorentkrediten oder sonstigen Finanzierungsformen entwickelt. Seit Jahren bieten wir für eine Vielzahl unserer Kunden eine maßgeschneiderte Vorfinanzierung der Patientenhonorare, die finanzielle Sicherheit dauerhaft gewährleistet.

  • Schönheitsmedizinische Leistungen

    Schönheitsmedizinische Leistungen

    Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu in der Wochenendausgabe vom 22./23.2.14,  dass Botulinumtoxine und Filler nicht nur die Patienten attraktiver machen würden, sondern auch für den Arzt bzw. Heilpraktiker wirtschaftlich interessant seien. Ohne Zweifel ist der Bereich Schönheit ein Wachstumsmarkt, an dem viele teilhaben möchten, wobei das Wachstum  bei Weitem noch nicht abgeschlossen ist.

    Diese Erkenntnis hat offenbar einige Leistungserbringer dazu inspiriert, diese Leistungen neben ihren Hauptleistungen anzubieten, was auch teilweise zur Grenzüberschreitungen führt. So hat z.B. das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen am 18.04.2013 entschieden, dass Zahnärzte, die Botox verabreichen dürfen, dies nicht tun dürfen, wenn es über den Bereich von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten hinausgeht („Lippenrotbereich“).

    Dies sind sicherlich Grenzfälle, die man vermeiden sollte. Jedoch ist überlegenswert, welche Gestaltungsmöglichkeiten für den Arzt im Bereich der Schönheitsmedizin zur Verfügung stehen. Oft hört man auch, dass bei der Abrechnung von schönheitsmedizinischen Leistungen Pauschalen vereinbart werden. Dabei bilden sich angeblich regelrecht Festpreise, die regional differieren.

    Fest steht: Wer als das Geschäftsfeld Schönheitsmedizin erschließen will, muss einige Hürden überwinden, um wirtschaftlich nachhaltige Gewinne zu erzielen.

    Auch aus unserer Sicht ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Erbringung von schönheitsmedizinischen Leistungen für den Arzt wirtschaftlich interessant ist. Bemerkenswert ist der Bereich vor allem aber auch deshalb,  da die Patienten es offenbar akzeptieren, dass die privaten Krankenversicherer nicht alle Leistungen bezahlen oder sogar völlig ausschließen.  

    Da wir schönheitsmedizinische Leistungen seit Jahren GOÄ-kompetent abrechnen, können wir unser Fachwissen an Sie weitergeben und Sie dabei beraten und Wege aufzeigen, die wirklich funktionieren. Wir freuen uns über Ihre Nachricht oder über Ihren Anruf.

Haben Sie Fragen zu Dienstleistungen?

Unser Kundenmanagement steht Ihnen gerne unter der Tel. Nummer 089/896010720 zur Verfügung.

 
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